Rekordverdächtige Eisabschmelzung am Hallstätter Gletscher!

 Rekordverdächtige Eisabschmelzung am Hallstätter Gletscher!

Auch im Hochgebirge hinterlässt der Hitzesommer seine Spuren. Nur wenige Woche nach der ersten Pegelrunde im Juli haben die Temperaturen und die Sonneneinstrahlung augenscheinlich die Gletscheroberfläche massivst verändert. Die letzten Schneereste sind bereits nach den ersten Augusttagen verschwunden, das erleichtert die Pegelsuche ist aber grundsätzlich bedenklich. Die Route führt über die östliche Zunge hinunter bis zum Gletscherende insgesamt sind auf diesem Gletscherteil 8 Pegel installiert. Von hier wechseln wir in den mittleren Teil mit 3 Pegel, hier sind die stärksten Veränderungen  zu beobachten. Der Übergang zur westlichen Zunge erfolgt über eine bereits eisfreie Felslandschaft was nicht ganz einfach und zeitaufwendig ist. Im Westteil sind die Pegel leicht zur finden, im unteren Bereich werden hier seit Jahren die höchsten Ablationsraten beobachtet. Auf dem Rückweg über den Westlappen bis zur Seethalerhütte  gilt es eine markante Spaltenzone zu überwinden, bei der aktuellen Lage sind die Spalten aber gut zu erkennen. Die nächste Pegelrund steht bereits Mitte August auf dem Programm.

Das Team

Mag. Klaus Reingruber

Meteorologe Blue Sky Wetteranalysen

Projektaufgaben: Organisation, technische Infrastruktur und Feldarbeiten

Mag. Michael Backmann

Meteorologe Blue Sky Wetteranalysen

Projektaufgaben: Messarbeiten, Messdaten und Bildbearbeitung

Mag. Elke Lemmerer

Geografin Blue Sky Wetteranalysen

Projektaufgaben: Feldarbeiten, Berichterstellung Längenmessung

Dr. Andrea Fischer

Stellvertretende Direktorin IGF

Projektaufgaben: Gebirgsforschung, Glaziologie, Hydrologie, Klimatologie 

Mag. Dr. Martin Stocker-Waldhuber

Glaziologe IGF Innsbruck

Projektaufgaben: Alpine Glaziologie und Meteorologie, Massenbilanz, angewandte Glaziologie und Geophysik 

BSc Svenja Conzelmann

IGF Innsbruck

Projektaufgaben: Glaziologie, Gletscherökologie, Bilanzerstellung