Rekordverdächtige Eisabschmelzung am Hallstätter Gletscher!
Auch im Hochgebirge hinterlässt der Hitzesommer seine Spuren. Nur wenige Woche nach der ersten Pegelrunde im Juli haben die Temperaturen und die Sonneneinstrahlung augenscheinlich die Gletscheroberfläche massivst verändert. Die letzten Schneereste sind bereits nach den ersten Augusttagen verschwunden, das erleichtert die Pegelsuche ist aber grundsätzlich bedenklich. Die Route führt über die östliche Zunge hinunter bis zum Gletscherende insgesamt sind auf diesem Gletscherteil 8 Pegel installiert. Von hier wechseln wir in den mittleren Teil mit 3 Pegel, hier sind die stärksten Veränderungen zu beobachten. Der Übergang zur westlichen Zunge erfolgt über eine bereits eisfreie Felslandschaft was nicht ganz einfach und zeitaufwendig ist. Im Westteil sind die Pegel leicht zur finden, im unteren Bereich werden hier seit Jahren die höchsten Ablationsraten beobachtet. Auf dem Rückweg über den Westlappen bis zur Seethalerhütte gilt es eine markante Spaltenzone zu überwinden, bei der aktuellen Lage sind die Spalten aber gut zu erkennen. Die nächste Pegelrund steht bereits Mitte August auf dem Programm.